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Der Kampf mit den Zeitfenstern

Fünf Händler sitzen an einem Tisch, alle benutzen das gleiche Handelssystem, jeder hat das gleiche Kapital und dennoch sind die Ergebnisse absolut unterschiedlich.

Wir hatten erneut die Diskussion, in welchem Zeitfenster man sich bewegen sollte. Es ist die Hauptfrage eines jeden Traders, weil sich alles danach richtet. Wir hatten dieses Thema schon einmal in einer ähnlichen Form, dennoch wollte ich noch einmal auf die Wichtigkeit hinweisen. 

Selbst nach 28 Jahren am Markt stellt man sich täglich die Frage aufs Neue. Es wechselt auch, der Mensch entwickelt sich und was für einen Händler gestern gültig war, muss morgen nicht immer noch richtig sein. 

Wie verhält man sich, wenn die große Richtung nach oben zeigt und man mit einer Longposition bereits 15 Pips vorne liegt? Das kurzfristige Zeitfenster scheint ausgereizt und die Gegenbewegung ist abzusehen. Geht man raus und steigt wieder ein, mit der Gefahr, den Einstieg danach nicht mehr zu finden? Oder macht man die Augen zu, da die Richtung sowieso klar vorgegeben ist?

Es ist eine Charakterfrage. Der eine zerbricht an der Tatsache, zu früh aus dem Markt zu gehen und den Gewinn zu früh mitgenommen zu haben. Der andere möchte den Gewinn mitnehmen, weil er die kurzfristige Gegenbewegung sieht und unter Umständen bei einer Kehrtwende wieder einsteigen möchte.

 Die Zeitfenster geben alles vor, sowohl das Moneymanagement als auch das Riskmanagement. Erst wenn ein Trader sich entschieden hat, wo er „zu Hause“ ist, kann er sein ganzes Trading steuern und planen. Bitte nehmen Sie sich die Zeit und bestimmen für sich, ob Sie im 5-, 30- oder sogar 1-Minuten-Chart handeln wollen.

Daniel Fehring / Forex-Sun.com

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