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Gap-Trading

Das Gap-Trading ist eine von vielen Handelsstrategien, die direkt aus dem Chartbild heraus entsteht. Die Regel hinter der Strategie: Entstehen in einem Chart Lücken (sogenannte Gaps), neigt der Kurs dazu, diese Lücken wieder zu schließen.

 

Nehmen wir als Beispiel den DAX-Verlauf von gestern:

20181207df1

20181207df2

Ein Gap kann nur bei Finanzinstrumenten auftreten, die eine Handelsunterbrechung haben. Deshalb eignen sich Indizes am besten dafür. Wie Sie im unteren Chart sehen können, beginnt der neue Handelstag mit einem Sprung und es kommt zwischen dem Schlusskurs des Vortages und dem Eröffnungskurs zu einer Kurslücke.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird ein solches Gap wieder geschlossen. Es muss nicht nachhaltig sein, aber selbst für kurze Zeit ist es gut zu wissen, dass das Gap wieder eingeholt wird. Oft ist es auch so, dass das Gap nicht gänzlich geschlossen wird, sondern nur zur Hälfte oder sogar weniger.

Der Prozentsatz der Wahrscheinlichkeit hat viele Händler dazu motiviert, nur noch Gaps zu handeln. Es gibt aber natürlich einen Haken: Man kann nie sagen, wann genau das Gap geschlossen wird. Das kann in manchen Fällen sehr lange dauern.

Die Gap-Trader kämpfen meist mit ihrem Moneymanagement. Die Frage ist, wann gibt man auf, weil sonst die Verluste in Bereiche laufen können, die nicht mehr schön sind und dem Konto wehtun.

Als Faustregel würden wir festhalten: Wird ein Gap nicht innerhalb von einer Stunde geschlossen, gilt es als verloren. Vor allem, wenn Sie keine dauerhafte Position halten möchten.

 

Daniel Fehring / Forex-Sun.com

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