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Von Trading-Sünden und Gold-Freuden

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

 ich hoffe, Sie sind gut ins neue Jahr gekommen. Mögen Ihre Wünsche für 2019 in Erfüllung gehen. Noch trade ich auf Sparflamme, erst nächste Woche sieht mich mein Trading-Büro wieder häufiger. Tatenlos war ich aber nicht, denn ich plane gerade unter anderem meine Praxisseminare bei mir im Büro – immer in Kleingruppen, bei Interesse einfach melden – oder aber durchforste mein Trading-Tagebuch, um noch Verbesserungspotenzial bei meinen Strategien herauszuarbeiten.

Damit ist klar, ich kann Ihnen derzeit keine weitere Swing-Trading-Idee ans Herz legen – zum noch laufenden Gold-Trade später ein wenig mehr. Dafür bleibt jedoch Zeit, Ihnen einige Trading-Sünden aufzuzeigen, die schon vielen Tradern viel Geld gekostet haben.


Till KleinleinTill Kleinlein
Trader, Coach und Börsenversteher
Mitglied Deutscher Fachjournalisten-Verband

 

Herr Till Kleinlein ist von Beginn an ein engagierter Unterstützer von CFX Broker. Seinen aktuellen Stream können Sie bei Guidants.com verfolgen.

Besonders beachtenswert sind seine Seminare, die in sehr kleinen Gruppen durchgeführt werden und damit für jeden die Möglichkeit besteht, Herrn Kleinlein individuell auf bestimmte Fragen eingehen zu lassen.

Wir empfehlen Ihnen die Webinare für Trading-Interessierte. Einen Überblick finden Sie hier.

 


Was sollten Sie beim Traden unbedingt beachten bzw. besser sein lassen:

Traden ohne Plan

Plane deinen Trade und trade deinen Plan. Diese Trader-Weisheit kann nicht oft genug wiederholt werden! Passt der Trade also nicht zu ihrem eigentlichen Plan, dann lassen sie ihn an sich vorbeiziehen.

Rechthaberei

Es ist ein Irrglaube zu denken, man hätte die 100%ige Kontrolle beim Traden. Recht hat immer nur einer und das ist der Markt. Sich gekränkt absichtlich gegen ihn zu stellen, hält kein Trading-Konto lange aus.

Gewinnfokussierung

Natürlich hat man Vorstellungen über den Verlauf einer Position, doch das Kursziel ist nur ein Best-Case-Szenario mit ungewissem Ausgang. Beherrschbar sind nur die Verluste, die Sie mit einer Stopporder eingrenzen können. Hier muss dann auch entsprechend angesetzt werden, bei der Vermeidung von Verlusten bzw. hohen Verlusten. Beherrschen Sie den Umgang mit Verlusten, so ist das der Schlüssel zum Erfolg.

Festhalten an Verlusten

Das Festhalten an Verlustpositionen ist ein bekanntes Übel. Viele Anleger haben sogar heute noch Aktien der sogenannten Dot.com-Blase - oder Neuer Markt - in ihren Depots. Dabei darf es gar nicht zu diesen Depotleichen kommen, wenn man mit Verlustbegrenzungsstopps arbeitet. Vermeiden Sie also, dass eine Position ungesichert im Markt liegt und möglicherweise einen höheren Verlust einfährt als Sie normalerweise bereit sind zu akzeptieren.  

Suche nach dem perfekten Trade

In all den Jahren habe ich erst einen Anleger getroffen, der von sich behaupten konnte, dass er mit einem perfekten Trade reich wurde. Eigentlich waren es drei, doch zwei dieser Anleger haben ihr ansehnliches Vermögen hinterher doch wieder verzockt - die Gier hat dafür gesorgt, dass weiter und mit viel zu hohem Risiko gehandelt wurde.

Es ist vergleichbar mit dem Lotto-Spiel. Sicher gibt es Lotto-Millionäre, aber es gibt eben auch eine Million Spieler, die ein Leben lang vergeblich auf den Jackpot warten. Man sollte daher auch nicht auf den perfekten Trade warten, das könnte sehr, sehr lange dauern. Zu lange, und gute Trades reichen doch auch. In der Zwischenzeit ist es deswegen ratsamer, immer wieder mal einen Trade mitzugehen, die Schwünge bzw. einen Teil eines Kursschwungs mitzunehmen und aktiv zu bleiben - schließlich hält uns Aktivität auch jung. So etwa auch beim aktuellen Gold-Trade, der uns schon länger viel Freude bereitet.

Kleines Update zu den letzten Beiträgen:

Gestern kam es zum Angriff auf die 1.300 US-Dollar-Marke, die ich jüngst als Kursziel ausgerufen hatte. Der Widerstand wurde aber doch deutlich verpasst und so nahm ich dann am heutigen Vormittag eine weitere Teilgewinnmitnahme vor – bei 1.293 US-Dollar.

Der Stopp für die Mini-Restposition wird nun knapp unterhalb der kleinen Unterstützung bei 1.282 US-Dollar (dem Mai-Tief) nachgezogen. Somit wird es definitiv ein sehr schöner Trade werden, der aber noch mehr glänzen könnte. Denn so lassen wir dem Trade auch noch die Chance nach MEHR: Bleibt im intakten Aufwärtstrend eine nennenswerte Korrekturbewegung aus, so könnten wir bei einem möglichen weiteren Angriff auf die 1.300 US-Dollar-Marke, auch noch vom Überwinden dieser Kurshürde partizipieren.

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Gold (XAUUSD) im aktuellen Tageschart – Quelle: CFX Trader

 

Wer Interesse an einem Videokurs -Crashkurs Day- und Swing-Trading - hat, kann sich hier informieren. CFX Broker-Kunden, die den Crashkurs kaufen, bekommen von mir mein Ebook „Werden Sie ein besserer Trader“ geschenkt. Hierfür einfach mit mir Kontakt aufnehmen.

Viel Erfolg beim Traden wünscht Ihnen

Ihr

Till Kleinlein 

Dies ist keine Handelsempfehlung!

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