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Aktienmarkt: Die Zuversicht geht ein wenig verloren

Mit der Wirtschaft und der Börse verhält es sich wie mit dem Mann und seinem Hund beim Spaziergang. Das Herrchen läuft langsam und gleichmäßig, der Hund jedoch läuft hektisch vor und zurück. Dennoch: Beide bewegen sich in die gleiche Richtung. Das Herrchen ist die Wirtschaft, der Hund die Börse (angelehnt an André Kostolany, amerik. Börsenkolumnist).


Till KleinleinTill Kleinlein
Trader, Coach und Börsenversteher
Mitglied Deutscher Fachjournalisten-Verband

 

Herr Till Kleinlein ist von Beginn an ein engagierter Unterstützer von CFX Broker. Seinen aktuellen Stream können Sie bei Guidants.com verfolgen.

Besonders beachtenswert sind seine Seminare, die in sehr kleinen Gruppen durchgeführt werden und damit für jeden die Möglichkeit besteht, Herrn Kleinlein individuell auf bestimmte Fragen eingehen zu lassen.

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Nicht erst seitdem ich zum Hundebesitzer geworden bin, denke ich immer wieder an diesen gelungen Vergleich vom 1999 verstorbenen Börsen-Entertainer. Zugegeben: Wenn Fritzi, unser Mischlingshund, die eigentlich gelernte Leinenführung ignoriert und wie eine Verrückte zieht, kommt mir Kostolanys-Bild erst recht ins Gedächtnis. Derzeit umso mehr, da die Börsen nach dem Corona-Crash seit wenigen Wochen wieder richtig Gas gegeben haben. Und dies, obwohl die Krise weiter anhält und damit die Aussichten für Unternehmen auch für die nächsten Wochen und Monate noch kritisch einzustufen sind.

Der Grund dafür, dass die Börse der Realwirtschaft mal wieder ein sehr großes Stück voraus ist, sind die horrenden Bemühungen der Regierungen und Notenbanken, die Wirtschaft zu stützen. Die Börse wird so an einer XXL-Langlaufleine geführt. Die Liquidität, die in die Finanzmärkte gepumpt wird, ist unvergleichlich groß. Ein großer Teil davon geht direkt an die Aktienmärkte. Dies sichert den Markt nach unten ab. Wenn aber nun wieder ein altes Thema auf den Tisch kommt, und damit weitere Baustellen eröffnet werden, schlägt die jüngste Zuversicht der Anleger auch schnell wieder ins Gegenteil um.

Die Spannungen zwischen China und den USA nehmen wieder zu. Die Annäherung auf wirtschaftlicher Ebene vor dem Corona-Crash könnte nun doch wieder zerplatzen, mit negativen Folgen für die Weltwirtschaft. Gut möglich, dass diese politischen Mätzchen, die gerade gespielt werden, bereits in wenigen Tagen wieder vom Tisch sind. Aber definitiv ist dies kein Umfeld, um am Ende der Handelswoche eine neue Positionierung vorzunehmen. Da gehe ich heute dann doch lieber mit Hund Fritzi eine längere Runde …

 Webinarreihe: Ab Juni immer Montag bis Mittwoch ab 9 Uhr. Gemeinsame Handelsvorbereitung, gemeinsame Erarbeitung von Trading-Idee für das Daytrading – mit Ausbildungscharakter, denn jederzeit können Fragen gestellt werden.

BLEIBEN SIE GESUND!

Ihr

Till Kleinlein 

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit investiert.

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