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Aktienindizes

Zur Vereinheitlichung und besseren Marktübersicht werden Aktien oft in so genanntenAktienindizes (Aktienkörben) zusammengefasst. Diese dienen vor allem als Kursbarometer für einen Gesamtmarkt und als Basiswert für derivative Produkte.

Die Deutsche Börse unterscheidet folgende Hauptindizes:

DAX

Der DAX (Deutscher Aktienindex) erblickte am 01. Juli 1988 bei einem Stand von 1.000 Punkten das Licht der Börsenwelt. Er umfasst die nach Marktkapitalisierung und Umsatz 30 größten Aktiengesellschaften (Blue Chips) mit Sitz in Deutschland.

MDAX

Der MDAX bildet die so genannte 2. Liga der deutschen Standardwerte. Er vereint die dem DAX 30 folgenden 50 größten Unternehmen aus den klassischen Industriesektoren des Prime Standards.

TecDAX

Der TecDAX ist der Nachfolger des so genannten Neuen Marktes, der 2003 ein unrühmliches Ende fand. Er umfasst die 30 größten Gesellschaften aus den zukunftsträchtigen Technologiebranchen unterhalb des DAX.

SDAX

Der SDAX repräsentiert die 3. Liga des deutschen Aktienmarktes. Er umfasst die 50 größten Industrieunternehmen unterhalb des MDAX.

Indexkonzept

Die Hauptkriterien für die Mitgliedschaft bzw. Aufnahme in den/die entsprechenden Indizes sind Marktkapitalisierung (Anzahl handelbarer Aktien x aktueller Kurs) und Umsatz (Handelvolumen).

Die Indizes der Deutschen Börse AG sind allesamt Performance-Indizes (Performance = Wertsteigerung). Performancerelevante Kriterien (Dividenden, Bezugsrechte usw.) werden bei der Indexberechnung berücksichtigt. Der Dividendenabschlag einer Aktie wird beim Performance-Index reinvestiert, d.h. faktisch wieder eingerechnet.

Andere international bekannte Indizes, wie Dow Jones, Nikkei und EuroStoxx, sind dagegen reine Kursindizes. Wie der Name schon andeutet, finden hier lediglich die entsprechenden Aktienkurse Berücksichtigung. Dividenden- und Bezugsrechtsabschläge führen somit zu einem Kursabschlag bei Kursindizes.

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