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Welche Orderzusätze gibt es für den Aktienhandel bei CFX Broker?

Orderzusätze oder Handelsoptionen sind Bezeichnungen, die einen Kauf- oder Verkaufsauftrag genauer definieren und bestimmte Bedingungen stellen, unter denen diese Order ausgeführt werden soll. Im Aktienhandel sind folgende Orderzusätze möglich:


Limit Order
Sie vergeben einen festen Preis (Limit) für den Kauf oder Verkauf Ihrer Aktien. Die Limit Order ist ein Mindestpreis: Die Ausführung Ihres Auftrags erfolgt mindestens zu dem Limit oder besser.

Market Order
Die Market Order ist ein unlimitierter Kauf- oder Verkaufsauftrag. Die Ausführung erfolgt zum nächstmöglichen Kurs, d.h. billigst (bei Kauf) oder bestens (bei Verkauf).

Stop Order
Stop Orders werden erst dann aktiviert, wenn ein von Ihnen definierter Kurs (Stop-Marke) erreicht wird. Stop Orders dienen sowohl dem Aufbau neuer als auch dem Risikomanagement bestehender Aktienpositionen.

Man unterscheidet Stop Buy und Stop Sell Orders:

Stop Buy
Bei Erreichen oder Überschreiten des von Ihnen gesetzten Stop Buy-Kurses wird der Kaufauftrag ausgeführt.

Beispiel:
Die Linde-Aktie notiert aktuell bei 98,75 € (XETRA). Bei Überschreiten der psychologischen Marke von 100 € sehen Sie weiteres Kurspotenzial für die Aktie. Sollte diese Marke nicht erreicht werden, trauen Sie der Linde-Aktie keine positive Entwicklung mehr zu. Zur Umsetzung Ihrer Erwartung platzieren Sie eine Stop Buy Order mit dem Stop-Kurs 100 €. Erst bei Erreichen oder Überschreiten des Kurses von 100 € wird Ihr Kaufauftrag ausgeführt. Erreicht die Aktie den Kurs von 100 € für die Dauer Ihres Auftrages nicht, werden Sie kein Linde-Aktionär.

Stop Sell
Bei Erreichen oder Unterschreiten des von Ihnen gesetzten Stop Sell-Kurses wird der Verkaufsauftrag ausgeführt.

Beispiel:
Sie sind Besitzer von 250 Daimler-Aktien mit einem Einstandskurs von 48 €. Mittlerweise ist die Daimler-Aktie auf 51,25 € gestiegen. Sie sind weiterhin vom Kurspotenzial der Aktie überzeugt, so lange sie sich oberhalb der wichtigen Chartmarke von 50 € bewegt.

Da Sie in der nächsten Woche im Ausland dienstlich unterwegs sind und das Risiko eines starken Kursverfalls vermeiden wollen, platzieren Sie eine Stop Sell Order bei 50,00 € für 250 Daimler-Aktien mit einer Laufzeit von einer Woche. Das hat zur Folge, dass bei Erreichen oder Unterschreiten dieser Marke Ihre Aktien bestens verkauft werden und Sie einen Gewinn von 500 € auf Ihr Investment (2,00 € je 250 Aktien) auf jeden Fall sicher haben. Sollte während Ihrer Dienstreise die Marke von 50 € nicht erreicht bzw. unterschritten werden, bleiben Sie Daimler-Aktionär und nehmen am weiteren Kurspotenzial der Aktie teil.

Wie kann ich an einer Neuemission teilhaben?

Börsengänge werden entweder mit Hilfe des Festpreisverfahrens oder mit dem so genannten Bookbuildung durchgeführt. Beide Verfahren sehen eine Zeichnungsfrist vor, in der Sie bei Ihrem Kreditinstitut einen entsprechenden Kaufauftrag im Rahmen der Neuemissionplatzieren können.

Beim Festpreisverfahren steht der Emissionskurs schon vor dem Zeichnungsbeginn fest. Beim Bookbuilding wird zunächst eine Preisspanne angegeben und der Emissionskurs am Ende der Zeichnungsdauer festgelegt.

Ob und in welcher Stückzahl Ihnen als Privatanleger Aktien zugeteilt werden, ist nicht vorhersehbar und unterliegt oft willkürlichen Faktoren. Ihre Zuteilungsquote ist in erster Linie abhängig von der Gesamtnachfrage im Markt, von den im Konsortium beteiligten Banken und von der Vorstellung des Unternehmens hinsichtlich ihrer zukünftigen Aktionärsstruktur. Oft wird eine so genannte Retailtranche (Anteil für Privatkunden) festgelegt, aus der die private Nachfrage bedient wird. Ein Anrecht oder aktienrechtlicher Anspruch darauflässt sich allerdings nicht ableiten.

Welche Risiken beinhaltet der Handel mit Aktien?

Theoretisch ist beim Kauf von Aktien ein Totalverlust möglich. Vor allem in der Endphase des Neuen Marktes haben einige Aktionäre die schmerzhafte Erfahrung gemacht, dass nicht alle Geschäftsmodelle zum Thema Internet zwangsläufig rentabel waren. So kam es denn vereinzelt vor, dass solche Gesellschaften nahe null notierten bzw. in Gänze vom Kurszettel verschwanden.


Langfristig sind Aktieninvestments relativ sicher und renditeträchtig

Diese Beispiele stellen jedoch im historischen Vergleich die unrühmlichen Ausnahmen dar. Langfristig gesehen sind Aktieninvestments eine sichere und renditeträchtige Anlageform, die als Beimischung in jede Altersvorsorge gehört.

Dabei kommt es auf eine ausgewogene Zusammensetzung an. Mit einem gut diversifizierten Portfolio von Unternehmen aus verschiedenen Sektoren (Industrie, Banken, Pharma, Energie, Technologie etc....) ist das Risiko einer Aktienanlage über einen längeren Zeitraum begrenzt.

Sie sollten jedoch bei einer längerfristigen Kapitalanlage niemals alles auf eine Karte, sprich eine Aktie, setzen. Denn auch eine solide Volksaktie wie die Deutsche Telekom, notierte einst über 100 € (derzeit ca. 11 €)!

Wie kann ich Verluste bei Aktien begrenzen?

Eine sinnvolle Verlustbegrenzung beim Handel mit Aktien ist das Setzen einer Stop Order(Stop Loss). Der Stop Kurs ist die Marke, bei der die Begrenzung einer entstandenen Verlustposition sinnvoll erscheint. Bei Erreichen dieser Marke wird Ihre Stop Order zum nächstmöglichen Kurs (Market) ausgeführt, womit Sie weitere Verluste auf Ihre Aktienposition vermeiden.

Stop Loss Marken schützen vor hohen Verlusten
Schon beim Eingehen einer Position sollten Sie eine Stop Loss Marke setzen, bei deren Erreichen Sie eine mögliche Verlustposition glattstellen. Dies sollten Sie konsequent beachten, um Verluste in einem für Sie erträglichen Rahmen zu halten. Es gilt die Handelsweisheit: Gewinne laufen lassen, Verluste kappen (begrenzen).

Beispiel:
Sie sind Besitzer von 250 Daimler-Aktien mit einem Einstandskurs von 50 €. Ihre Erwartung auf steigende Kurse erfüllt sich leider nicht, und der Kurs fällt zunächst auf 49 €. Sie möchten jedoch nicht mehr als 500 € auf diese Position verlieren. Sie platzieren folgerichtig eine Stop Sell Order bei 48 € für 250 Daimler-Aktien. Das hat zur Folge, dass bei Erreichen oder Unterschreiten dieser Marke Ihre Aktien zum nächsten Preis verkauft werden und dadurch höhere Verluste vermieden werden. Ihr Verlust ist auf 500 € (250 Stück x 2 €) begrenzt.

Wie bildet sich der Kurs einer Aktie?

Der Preis einer Aktie bildet sich ausschließlich durch Angebot und Nachfrage an einem Marktplatz, in der Regel an der Börse.

Es gibt keine Formel, die den „fairen" Preis einer Aktie bestimmt. Zwar existieren mehrere Modelle, mit deren Hilfe Aktienanalysten den Kurs einer Aktie prognostizieren. Diese Modelle basieren jedoch immer auch auf verschiedenen subjektiven Annahmen, so dass die Empfehlung eines Analysten lediglich Ausdruck seiner persönlichen Einschätzung ist.

In der Praxis spiegeln die Aktienprognosen der unterschiedlichen Aktienanalysten dann auch eine breite Preisspanne wider.

Den wahren und damit „fairen" Preis einer Aktie finden Sie nur an der Börse, wo Käufer und Verkäufer mit ihren unterschiedlichen Erwartungen den Preis bestimmen.

Welche Rechte hat ein Aktionär?

Den rechtlichen Rahmen für deutsche Aktiengesellschaften bildet seit dem 01. Januar 1966 das Aktiengesetz. Hier sind alle Rechte und Pflichten der drei Organe einer Aktiengesellschaft (Vorstand, Aufsichtsrat und Hauptversammlung) festgelegt. Für den Aktionär ergeben sich vor allem die folgenden Rechte:

Teilnahme an der Hauptversammlung
Der Aktienbesitz verbrieft das Recht an der Mitentscheidung und Kontrolle der Unternehmensführung. Als Aktionär gehören Sie dem Organ der Hauptversammlung an und haben das Recht zur Teilnahme an der jährlich stattfindenden Sitzung.

Stimmrecht
Als Besitzer von Stammaktien haben Sie auf der Hauptversammlung das Recht, durch Abgabe Ihrer Stimme Einfluss auf die Unternehmensführung zu nehmen. Themen wie Kapitalmaßnahmen, Besetzung des Aufsichtsrates oder Dividendenpolitik werden auf der Hauptversammlung entschieden.
Die Ausübung des Stimmrechts muss nicht durch den Aktionär selbst vorgenommen werden. Die Bevollmächtigung eines Vertreters, eines Kreditinstitutes oder einer Aktionärsvereinigung ist zulässig.

Bezugsrecht
Das Bezugsrecht sichert dem Altaktionär bei Kapitalerhöhungen seinen prozentualen Anteil am Unternehmen. Er besitzt mit dem Bezugsrecht eine Option, aber keine Verpflichtung, an der Kapitalmaßnahme teilzuhaben. Ein Altaktionär hat jederzeit die Möglichkeit, seine Rechte während der Bezugsfrist zu veräußern. Das Bezugsrecht kann nur in Ausnahmefällen ausgeschlossen werden, etwa bei kleineren Kapitalerhöhungen (< 10 % des Grundkapitals).

Auskunftsrecht
Jedem Aktionär ist auf Verlangen in der Hauptversammlung vom Vorstand Auskunft zu erteilen über die rechtlichen und geschäftlichen Beziehungen der Gesellschaft.

Dividendenzahlung & Kursabschlag

Was geschieht an Dividendenterminen?


Am Tag der Dividendenzahlung erfährt die betroffene Aktie in der Regel einen Abschlag(ex-Notierung) in Höhe der Dividende. Als Aktionär erhalten Sie eine Dividenden-Gutschrift unter Berücksichtigung der Quellensteuer. Zurzeit existiert noch das Halbeinkünfteverfahren, ab 1. Januar 2009 unterliegen Dividendenerträge der neuen Abgeltungssteuer.

Kosten & Gebühren: Transaktionskosten von Aktien - Bei CFX Broker handeln Sie schon ab 5 EUR pro Trade

Die Gebühren für eine Aktientransaktion sind abhängig vom Börsenplatz des jeweiligen Wertpapiers und liegen in einer Spanne zwischen 0,1 und 0,2 % des gehandelten Gegenwertes. Hinzu kommt bei den meisten Börsen eine Mindestgebühr. So kosten beispielsweise amerikanische Aktien an der AMEX oder NNYSE nur 2 Cent pro Aktie, pro Transaktion mindestens jedoch 15 USD. Deutsche Aktien werden zurzeit mit 0,1 % ihres Gegenwertes (mindestens 5 €) abgerechnet.

Beispiel:
Sie kaufen 100 Siemens-Aktien zum angebotenen Preis von 50 € (XETRA). Der Gegenwert dieser Transaktion liegt bei 5.000 €. Die Gebühr darauf beträgt 5 € (0,1 % von 5.000 €).

Das Platzieren, Ändern oder Streichen von Aufträgen ist immer gebührenfrei.

Bei CFX Broker handeln sie Aktien zu einem besonders günstigen Preis. Um zu sehen wie viel sie im Vergleich zu anderen Broker sparen können, schauen Sie in unserem Gebührenvergleich.

Was ist der Aktienspread?

Als Spread oder Geld-Brief-Spanne bezeichnet man im börslichen und außerbörslichen organisierten Handel die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs. Der Kauf einer Aktie erfolgt zum höheren Briefkurs (Angebot im Markt) und der Verkauf zum niedrigeren Geldkurs(Nachfrage des Marktes). Eine hohe Geld-Brief-Spanne ist ein Indikator für fehlende Liquidität auf einem Markt.

Finanzierungskosten von Aktien

Unter dem Aspekt einer Vollkostenbetrachtung sollte ein Aktionär die Finanzierungskosten für die Haltedauer seines Aktieninvestments in Betracht ziehen.

Die Finanzierungskosten stellen die Zinsbelastung für das Kapital dar, welches Sie für eine Aktienanlage benötigen. Ist der Aktienkauf kreditfinanziert, so belastet die kreditgebende Bank den entsprechenden Zinsaufwand. Verwenden Sie freies Eigenkapital für den Aktienkauf, sollten Sie die entgangenen Zinsgewinne (risikoloser Zins, beispielsweise einer Bundesanleihe) als Opportunitätskosten auf das investierte Kapital berücksichtigen.

Die Finanzierungskosten beim Aktienkauf sind eine kalkulatorische Größe. Sie fallen auf Ihrer persönlichen Ebene an und werden nicht über die Handelsplattform belastet.

Währungskosten von Aktien

Der Aktienhandel in Fremdwährungen (Nicht-Euro) unterliegt einem Währungsrisiko. Dabei wird Ihnen beim Kauf und Verkauf die jeweilige Geld-Brief-Spanne der entsprechenden Devisentransaktion in Form von Währungskosten und unter Berücksichtigung des Umrechnungskurses in Rechnung gestellt.

Was ist ein nachfolgender Stopp

Ein nachfolgender Stopp ist eine Stopp Order, deren Marktpreis sich mit dem Kassakurs verändert. Bei steigenden Marktpreisen (bei Long-Positionen) steigt der Stoppkurs gemäß der Eingabe des Benutzers (= Abstand zum Markt). Wenn aber der Marktpreis fällt, bleibt der Stoppkurs unverändert. Diese Art von Stopporder hilft dem Anleger, die Position auf einen kleinstmöglichen Verlust zu begrenzen, ohne mögliche Gewinnmitnahmen bei einer Position einzuschränken. Dies reduziert auch den Bedarf an einer konstanten Überwachung von den Marktpreisen offener Positionen.

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