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Verluste gehören (trotz Geldmanagement und Verlustbegrenzung) zum Trading einfach dazu! Entscheidend ist dabei natürlich immer, wie hoch der Verlust ist. Bleibt der Verlust im Rahmen, dann ist er eben lediglich das notwendige Übel im Spiel „Trading" und kann als Indikator für eine gut funktionierende Verlustbegrenzung im Rahmen des Geldmanagements dienen. Nehmen die Verluste aber enorme Ausmaße an, die zu einem Konto-Crash oder einem empfindlichen Schwund der hart verdienten Euros führen, ist eines klar: Hier läuft etwas schief! Unterschiedlichste Fehlerquellen können trotz Geldmanagement und/oder Verlustbegrenzung zu Verlusten führen. Neben einer fehlenden oder fehlerhaften Verlustbegrenzung liegt dies meist an zu hohen Positionsgrößen. Eine fehlerhafte Bestimmung der Positionsgröße kann von einer Unkenntnis über das übergeordnete Trading-Thema „Geld- und Risikomanagement ( Money management)" herrühren, oder aber die Gier des Traders schaltet die eigentlich vorhandene Kenntnis darüber aus.

Verlustbegrenzung durch Geldmanagement über die Positionsgröße

Verluste gehören (trotz Geldmanagement und Verlustbegrenzung) zum Trading einfach dazu! Entscheidend ist dabei natürlich immer, wie hoch der Verlust ist. Bleibt der Verlust im Rahmen, dann ist er eben lediglich das notwendige Übel im Spiel „Trading" und kann als Indikator für eine gut funktionierende Verlustbegrenzung im Rahmen des Geldmanagements dienen. Nehmen die Verluste aber enorme Ausmaße an, die zu einem Konto-Crash oder einem empfindlichen Schwund der hart verdienten Euros führen, ist eines klar: Hier läuft etwas schief! Unterschiedlichste Fehlerquellen können trotz Geldmanagement und/oder Verlustbegrenzung zu Verlusten führen. Neben einer fehlenden oder fehlerhaften Verlustbegrenzung liegt dies meist an zu hohen Positionsgrößen. Eine fehlerhafte Bestimmung der Positionsgröße kann von einer Unkenntnis über das übergeordnete Trading-Thema „Geld- und Risikomanagement ( Money management)" herrühren, oder aber die Gier des Traders schaltet die eigentlich vorhandene Kenntnis darüber aus.
Man muss kein Rechenkünstler sein, um zu verstehen, dass es eine andere Dimension darstellt, wenn ein Verlust-Trade beim Dax von 25 Punkten mit 10 oder 100 CFDs zustande kommt. Liegt dabei jedoch das Maximal-Risiko beider Trades bei jeweils 1% des Kontostandes, ist trotz unterschiedlicher Positionsgrößen das Geldmanagement gleich zu bewerten. Die Positionsgrößenbestimmung und damit auch die Positionsgröße richtet sich beim Geldmanagement also am Kontostand und am Maximal-Risiko eines Trades aus.
Wie funktioniert die Positionsgrößenbestimmung beim Geldmanagement?
Der Kontostand ist bei der Positionsgrößenbestimmung eine feste Größe – zumindest zum Zeitpunkt der Orderaufgabe -, beim Maximal-Risiko gibt es aber natürlich variable Stellgrößen, die für die Verlustbegrenzung über die Positionsgröße wichtig sind. So hängt die Positionsgrößenbestimmung beispielsweise vom Anlegertyp und seinem Risikoprofil ab. Ein leicht nachvollziehbares Modell zur Positionsgrößenbestimmung im Rahmen des Geldmanagements ist dabei folgender Ansatz:
1.) Wohlfühlzone:
Bei welcher Verlustgröße (in Euro) fangen ihre Hände noch nicht an zu schwitzen? Was können Sie an Verlust pro Handelstag verschmerzen, ohne unruhige Nächte zu verbringen? Dieser Euro-Betrag ist beim Geldmanagement ihr Maximal-Risiko pro Handelstag und somit für die Bestimmung der Positionsgröße wichtig!
2.) %-Regelung:
Legen Sie fest, wie hoch ihr Verlust pro Trade in Bezug auf ihren Kontostand sein darf. Dabei müssen Sie bedenken, dass auch erfahrene Trader immer wieder mit Verlust-Serien zu kämpfen haben. Daytrader agieren je nach Risikoneigung und Trade-Frequenz im Bereich zwischen 0,5% und 2,5% je Trade. Dieser Prozentsatz kann z.T. erhebliche Auswirkungen auf die Positionsgröße haben.
Beispiel zur Positionsgrößenbestimmung:
Sie wollen im Rahmen des Geldmanagements eine Positionsgrößenbestimmung durchführen und haben dabei eine Wohlfühlzone, die bei einem Tagesverlust von 2.000.- Euro jäh endet. Außerdem handeln Sie mehrmals am Tag, was zu mehreren offenen Positionen führen kann. Dementsprechend wollen Sie pro Trade „nur" 2% ihres Kontos riskieren, damit das Gesamtrisiko nicht zu stark ansteigt. Durch diese Erkenntnis haben Sie schon die Vorgaben zur idealen Positionsgrößenbestimmung für das Geldmanagement festgelegt.
Bei einem Kontostand von 20.000.- Euro sind das 400.- Euro (2%) pro Trade.
Der Maximal-Verlust pro Handelstag beschränkt die parallel laufenden Trades somit auf maximal 5 Positionen (2.000.- / 400.-).
In den Grenzen der beiden Stellgrößen lässt sich nun bei jedem Trade die Positionsgrößenbestimmung durchführen. Angenommen, die Aktie, die Sie handeln möchten, kostet 50.- Euro und den Stopp setzen Sie aus charttechnischen Gründen bei 49,50 Euro an. Aufgrund ihres Risikos pro Trade von maximal 400.- Euro und pro Aktie von 0,50 Euro, können Sie also 800 Stücke ordern (Gesamtwert: 40.000.- Euro). Somit lautet die optimale Positionsgröße in diesem Beispiel 800 Stück. Sie sehen, so einfach kann die Positionsgrößenbestimmung sein!
Zur besseren Visualisierung können Sie sich auch gerne das Tradingvideo von Herrn Kleinlein zu diesem Thema ansehen.

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