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Neben einer %-Regel, die wir Ihnen im 3. Teil der Serie "Verlustbegrenzung" näher gebracht haben, ist das gängigste Kriterium bei einer Stopp Setzung für Kurzfrist-Trader die Charttechnik und Markttechnik. An welcher Stelle die Verluste begrenzt werden sollen, gibt die genauere Betrachtung des Charts oder des Kursverhaltens wieder. Was sticht ins Auge bzw. welchen Stopp Kurs gibt der Blick auf den Chart vor?

Verlustbegrenzung IV: Welchen Stopp-Kurs gibt der Chart vor?

Neben einer %-Regel, die wir Ihnen im 3. Teil der Serie "Verlustbegrenzung" näher gebracht haben, ist das gängigste Kriterium bei einer Stopp Setzung für Kurzfrist-Trader die Charttechnik und Markttechnik. An welcher Stelle die Verluste begrenzt werden sollen, gibt die genauere Betrachtung des Charts oder des Kursverhaltens wieder. Was sticht ins Auge bzw. welchen Stopp Kurs gibt der Blick auf den Chart vor?
Wie sollte ein Trader den Chart lesen?
Der Trader sucht im Chart markante Stellen, die sich für eine Stopp Setzung anbieten. Zum Beispiel können dies Widerstands- oder Unterstützungszonen, Gleitende Durchschnitte oder die oberen und unteren Begrenzungslinien einer Chart Formation (Wimpel, Flaggen, etc.) sein. Je nach geplanter Trade-Richtung – also long oder short – wird dann knapp ober- oder unterhalb dieser relevanten Kursmarken die Stopp Order platziert. Dabei ist zu beachten, dass diese nicht zu eng an die Linien gesetzt wird, da nur in den seltensten Fällen punkt- oder pips-genau eine Widerstands- oder Unterstützungslinie angelaufen wird. In der Regel werden diese leicht verfehlt. Man spricht dabei vom so genannten „Marktrauschen".
Beispiel:

Marktrauschen

Bei dieser Trading-Idee wurde auf einen steigenden Gold-Kurs gesetzt, sobald der Widerstand bei 960.- Dollar je Feinunze erfolgreich überwunden wird. Mit dem erfolgreichen Sprung über den Widerstand wird dieser Bereich zur Unterstützungszone und bietet sich dann hervorragend für eine Stopp-Setzung an. In diesem Fall kann die Position knapp unterhalb der 960er-Marke eng abgesichert werden.
Im letzten und 5. Teil der Serie "Verlustbegrenzung" befassen wir uns mit dem Thema Zeit- und den Volatilitäts-Stopp.

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