Forex-Trading mit CFX: Liquidität ist die Devise.

Der Devisenhandel, auch bekannt als FOREX oder FX (Foreign Exchange) bietet dem Anleger hohe Liquidität, enge Geld-Brief-Spannen und attraktive Hebel.

Was sind Devisen?

Devisen, Optionen & Termingeschäfte
Der Devisenhandel umfasst drei Produktklassen, die hauptsächlich außerbörslich gehandelt werden.

1. Devisen
Devisen sind Zahlungsmittel in einer Fremdwährung, auch bekannt als FOREX oder FX (Foreign Exchange). Aufgrund der globalen Märkte und der ihnen zugrunde liegenden Güterströme werden täglich mehrere Billionen von Währungsgeschäften getätigt. Man kann also mit gutem Recht behaupten, dass Devisen den liquidesten Handelsmarkt der Welt darstellen.

Devisenkurse
Devisen beziehen sich immer auf ein Währungspaar, z.B. den Euro-Dollar. Die erstgenannte Währung (in diesem Beispiel der Euro) wird als Basiswährung bezeichnet. Der Devisenkurs gibt den aktuellen Wert der Basiswährung im Bezug zur zweitgenannten Währung an.

Beispiel:
Ein Devisenkurs Euro-Dollar von 1,5235 bedeutet, dass für einen Euro 1,5235 Dollar bezahlt werden müssen. Steigt der Euro gegenüber dem Dollar, steigt auch der Devisenkurs, beispielsweise auf 1,5430. Jetzt wären 1,5430 Dollar für einen Euro zu zahlen. Dies bedeutet gleichzeitig, dass der Dollar gegenüber dem Euro an Wert verliert, da mehr Dollar für einen Euro notwendig sind.
Devisenkurse werden in der Regel mit vier Nachkommastellen notiert. Die vierte Nachkommastelle (Euro-Dollar 1,5235) wird im Fachjargon als „Pip" bezeichnet.

2. Devisenoptionen
Devisenoptionen, auch FX-Optionen genannt, sind bedingte Termingeschäfte. Als Käufer von Devisenoptionen besitzen Sie das Recht, eine bestimmte Währung zu kaufen (Kaufoption, Call) oder zu verkaufen (Verkaufsoption, Put). Für dieses Recht (Option) zahlt der Käufer eine Optionsprämie (Optionspreis). Der Optionspreis ist vom aktuellen Kurs des Währungspaares (Basiswert), dem Bezugspreis (Basispreis), der Option, der Laufzeit, der Volatilität (Schwankungsintensität) und dem Zinsniveau beider Währungen abhängig. Mit dem Kauf von Calls (Kaufoption) setzten Sie auf steigende, mit dem Erwerb von Puts (Verkaufsoption) auf fallende Devisenkurse.

Als Verkäufer von Devisenoptionen werden Sie zum Stillhalter. Sie haben kein Recht, sondern eine Verpflichtung auf Erfüllung zur Lieferung (Verkauf Call) bzw. Abnahme (Verkauf Put) der entsprechenden Währung. Für diese Verpflichtung (Stillhalterfunktion) erhält der Verkäufer die Optionsprämie. Bei ungünstigem Kursverlauf ist das Verlustrisiko eines Stillhalters nahezu unbegrenzt.

3. Devisentermingeschäfte
Devisentermingeschäfte, auch Forwards genannt, sind unbedingte Termingeschäfte. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass beide Vertragsparteien (Käufer und Verkäufer) eine unbedingte Verpflichtung auf Erfüllung besitzen. Im Unterschied zum klassischen Devisenkauf werden beim Forward Lieferung und Zahlung in der Zukunft durchgeführt.

Mit Devisenterminkontrakten spekulieren Sie auf die unterschiedlichen Zinsentwicklungen der beiden Länder eines Währungspaares. Mit dem Kauf einer Währung auf Termin (zu einem vereinbarten Zeitpunkt) können Sie sich auch gegen zukünftige Wechselkursrisiken absichern (Hedging).

Forwards ähneln vom Produkt her den Future-Kontrakten. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass Forwards nicht an einer Börse gehandelt werden, sondern außerbörslich, im sogenannten OTC-Handel (Over the Counter).

Handelsplatz für Devisen
Devisen, Devisenoptionen und Devisentermingeschäfte werden hauptsächlich außerbörslich gehandelt (OTC = Over the Counter).

Beim Devisenhandel gibt es keinen zentralen Handelsplatz in Form einer Börse. Finanzinstitute, Hedgefonds, Unternehmen, institutionelle Kunden und auch Privatkunden handeln per Telefon oder über eine Handelsplattform direkt miteinander.

Als Privatkunde handeln Sie direkt mit CFXBroker. Dabei gewährleistet der CFXBroker jederzeit eine faire und vorher definierte Preisqualität (Geld-Brief-Spanne), was vor allem in turbulenten Marktphasen ausgesprochen wichtig ist.

 

Handelbare Devisenprodukte


Mit dem CFX Broker können Sie 3 Devisenprodukte handeln:

  • Devisen (Währungspaare)
  • Devisenoptionen
  • Devisentermingeschäfte (Forwards)

1. Devisen (Währungspaare)
Zurzeit werden bei CFX Broker im Devisenhandel mehr als 150 Währungspaare auf folgende Basis-Währungen angeboten:

  • Währungskürzel, Währungsbezeichnung
  • AUD, Australischer Dollar
  • CAD, Kanadischer Dollar
  • CHF, Schweizer Franken
  • CZK, Tschechische Krone
  • EUR, Euro
  • GBP, Britisches Pfund Sterling
  • HKD, Hongkong Dollar
  • JPY, Japanischer Yen
  • MXN, Mexikanischer Peso
  • NOK, Norwegische Krone
  • NZD, Neuseeland Dollar
  • PLN, Polnische Zloty
  • SEK, Schwedische Kronen
  • SGD, Singapur Dollar
  • TRY, Türkische Lira
  • USD, US-Dollar
  • ZAR, Südafrikanischer Rand

Die Handelszeit für Devisen bei CFX Broker erstreckt sich von Montag, 05.00 Uhr Sydney Ortszeit (entspricht Sonntag, 20.00 Uhr deutsche Zeit) bis Freitag, 17.00 Uhr New York Ortszeit (entspricht Freitag, 22.00 Uhr deutsche Zeit).

2. Devisenoptionen
Zurzeit sind Optionen auf 35 Währungspaare handelbar:

  • Währungspaar, Bezeichnung
  • AUD-JPY, Australischer Dollar-Japanischer Yen
  • AUD-NZD, Australischer Dollar–Neuseeland-Dollar
  • AUD-USD, Australischer Dollar–US-Dollar
  • CAD-JPY, Kanadischer Dollar–US-Dollar
  • CHF-JPY, Schweizer Franken-Japanischer Yen
  • CHF-TRY, Schweizer Franken-Türkische Lira
  • EUR-AUD, Euro-Australischer Dollar
  • EUR-CAD, Euro-Kanadischer Dollar
  • EUR-CHF, Euro-Schweizer Franken
  • EUR-CZK, Euro-Tschechische Kronen
  • EUR-GBP, Euro-Britisches Pfund
  • EUR-HUF, Euro-Ungarischer Forint
  • EUR-JPY, Euro-Japanischer Yen
  • EUR-NOK, Euro-Norwegische Krone
  • EUR-NZD, Euro–Neuseeland-Dollar
  • EUR-PLN, Euro-Polnische Zloty
  • EUR-SEK, Euro-Schwedische Krone
  • EUR-TRY, Euro-Türkische Lira
  • EUR-USD, Euro–US-Dollar
  • GBP-CAD, Britisches Pfund-Kanadischer Dollar
  • GBP-CHF, Britisches Pfund-Schweizer Franken
  • GBP-JPY, Britisches Pfund-Japanischer Yen
  • GBP-USD, Britisches Pfund–US-Dollar
  • NOK-SEK, Norwegische Krone-Schwedische Krone
  • NZD-JPY, Neuseeland-Dollar- Japanischer Yen
  • NZD-USD, Neuseeland-Dollar–US-Dollar
  • USD-CAD, US-Dollar-Kanadischer Dollar
  • USD-CHF, US-Dollar-Schweizer Franken
  • USD-HUF, US-Dollar-Ungarischer Forint
  • USD-JPY, US-Dollar-Japanischer Yen
  • USD-NOK, US-Dollar-Norwegische Krone
  • USD-PLN, US-Dollar-Polnische Zloty
  • USD-SEK, US-Dollar-Schwedische Krone
  • USD-TRY, US-Dollar-Türkische Lira
  • USD-ZAR, US-Dollar-Südafrikanischer Rand

3. Devisentermingeschäfte (Forwards)
Devisen-Forwards sind auf den angebotenen Währungspaaren des Devisenhandels möglich. Geld-Brief-Spanne, Gebührengrenzwert und Margin-Berechnung sind ebenfalls vergleichbar mit dem Devisenhandel.

 

Vorteile des Devisenhandels

Der Devisenhandel weist folgende Vorteile auf:

1. Hohe Liquidität
Der Devisenhandel ist der liquideste Markt der Welt. Aufgrund des globalen Warenverkehrs und der damit verbundenen Währungsgeschäfte werden täglich Devisentransaktionen von mehreren Billionen Dollar umgesetzt. Dies gewährleistet eine enge Geld-Brief-Spanne und damit eine wichtige Rahmenbedingung für Ihre Handelsgeschäfte.

2. Handel ohne Grenzen
Der Devisenhandel ist der einzige wirklich globale Marktplatz der Welt. Da es keine Börse gibt, existieren auch keine offiziellen Börsenzeiten. Der Devisenhandel kennt praktisch keine Zeitzonen und keinen Handelsschluss, er läuft nahezu rund um die Uhr, so dass Sie jederzeit auf Ereignisse reagieren können. Die Handelszeit von CFX Broker erstreckt sich von Montag, 05.00 Uhr Sydney Ortszeit (entspricht Sonntag, 20.00 Uhr deutsche Zeit) bis Freitag, 17.00 Uhr New York Ortszeit (entspricht Freitag, 22.00 Uhr deutsche Zeit).

3. Geringer Kapitaleinsatz
Der Devisenhandel arbeitet mit Sicherheitseinlagen (Margin) bei allen Produkten. Das hat zur Folge, dass Sie beim Kauf von Devisen nicht den gesamten Gegenwert in Euro einsetzen müssen, sondern nur einen Bruchteil dessen. Bei einem Handelsvolumen von 1,0 Mio. $ beispielsweise sind lediglich 10.000 $ an Sicherheiten fällig, dies entspricht 1 % des Gegenwertes. Somit erzielen Sie bei dieser Devisentransaktion einen Hebel von 100 % auf Ihr eingesetztes Kapital.

4. Vielfältiges Produktangebot
Neben dem klassischen Devisenhandel können Sie auch Optionen (Calls und Puts) sowie Devisentermingeschäfte (Forwards) handeln. Damit bietet sich für Sie eine Fülle von unterschiedlichen Chance-Risiko-Profilen, die Sie je nach Markteinschätzung entsprechend nutzen können.

5. Profitieren Sie von steigenden, fallenden und auch stagnierenden Kursen
Mit Devisen können Sie auf alle Marktentwicklungen eines Währungspaares spekulieren. Im Beispiel des Euro-Dollar kaufen Sie Euro, wenn Sie positiv zur europäischen Währung stehen. Sie haben aber auch die Möglichkeit, auf einen Anstieg des US-Dollar (und damit auf einen Euro-Verfall) zu setzen, indem Sie einen Betrag Euro leerverkaufen (short selling).
Der Handel in Devisenoptionen ermöglicht Ihnen ebenfalls die Spekulation auf beide Marktrichtungen. Mit dem Kauf von Calls (Kaufoptionen) setzen Sie auf steigende Kurse, mit dem Erwerb von Puts (Verkaufsoptionen) auf fallende Kurse der Basiswährung.
Darüber hinaus können Sie auch von stagnierenden Kursen profitieren, in dem Sie als Verkäufer von Devisenoptionen (Stillhalter) auftreten.

 

Beispiel Devisengeschäft: Handel mit Devisenpaaren

Mit dem normalen Devisenhandel können Sie - wie im Folgenden Beispiel exemplarisch am Euro beschrieben - auf steigende und fallende Währungskurse von Währungspaaren setzen.

1. Setzen auf steigenden Euro
Sie sind positiv für den Euro gegenüber der amerikanischen Leitwährung Dollar eingestellt. Der Euro-Dollar notiert aktuell bei 1,5250. Sie erwerben 100.000 Euro, was einem Gegenwert von 152.500 US-Dollar entspricht. Sie müssen beim Kauf jedoch nicht den vollen Gegenwert in Dollar leisten, sondern lediglich eine Sicherheit (Margin) von 1 % (= 1.525,00 $). Sie erzielen damit einen Hebeleffekt von 100 % auf Ihr eingesetztes Kapital. Zu beachten ist hierbei jedoch, dass der Hebel auch bei einer negativen Kursentwicklung seine Wirkung zeigt.

Sonstige Gebühren fallen bei diesem Devisengeschäft nicht an, da es oberhalb des Gebührengrenzwertes von 50.000 € liegt. Nachfolgende Übersicht zeigt Ihre Gewinn- und Verlustrechnung in Abhängigkeit von der Kursentwicklung des Euro-Dollar:

Kauf Euro
Kapitaleinsatz = 1.525,00 $ (= 1.000 €)

Kurs Euro-Dollar Handelsergebnis in US-Dollar Handelsergebnis in Euro Gebühren Hebel Rendite
1,5000 - 2.500 $ - 1.666,67 € 0 100 % - 166,7 %
1,5100 - 1.500 $ - 993,38 € 0 100 % - 99,3 %
1,5250 0 0 0 100 % 0
1,5400 + 1.500 $ + 974,03 € 0 100 % + 97,4 %
1,5500 + 2.500 $ + 1.612,90 € 0 100 % +161,3 %

Erläuterung

Steigt der Euro auf 1,55 US-Dollar, so geht Ihre Spekulation auf und Sie verdienen 250 Pips auf 100.000 Euro Gegenwert, was einem Gewinn von 2.500 $ entspricht (0,0250 x 100.000). Fällt der Euro entgegen Ihrer Erwartung auf 1,50 US-Dollar, so erleiden Sie einen Verlust von 250 Pips ( = - 2.500 $).

2. Setzen auf fallenden Euro

In diesem Fall sind Sie negativ für den Euro gegenüber der amerikanischen Leitwährung Dollar eingestellt. Oder andersherum: Sie sind positiv für die amerikanische Leitwährung gegenüber dem Euro. Der Euro-Dollar notiert aktuell bei 1,5250. Sie verkaufen (short selling) 100.000 Euro, was einem Gegenwert von 152.500 US-Dollar entspricht.

Die Margin-Anforderung für diese Transaktion beträgt 1 % (= 1.525,00 $). Sie erzielen damit einen Hebeleffekt von 100 % auf Ihr eingesetztes Kapital. Auch hier ist zu beachten, dass der Hebel nicht nur bei günstiger Kursentwicklung greift.

Sonstige Gebühren fallen bei diesem Devisengeschäft nicht an, da das Gesamtvolumen oberhalb des Gebührengrenzwertes von 50.000 € liegt. Nachfolgende Übersicht zeigt Ihre Gewinn- und Verlustrechnung in Abhängigkeit von der Kursentwicklung des Euro-Dollar:

Verkauf Euro

Kapitaleinsatz = 1.525,00 $ = 1.000 €

Kurs Euro-Dollar Handelsergebnis in US-Dollar Handelsergebnis in Euro Gebühren Hebel Rendite
1,5000 + 2.500 $ + 1.666,67 € 0 100 % +166,7 %
1,5100 + 1.500 $ + 993,38 € 0 100 % + 99,4 %
1,5250 0 0 0 100 % 0
1,5400 - 1.500 $ - 974,03 € 0 100 % - 97,4 %
1,5500 - 2.500 $ - 1.612,90 € 0 100 % - 161,3 %

 

Erläuterung

Fällt der Euro auf 1,50 US-Dollar (was einem Anstieg des US-Dollar entspricht), so geht Ihre Spekulation auf. Sie können die leerverkauften Euro 250 Pips günstiger eindecken (zurückkaufen), was einem Gewinn von 2.500 $ entspricht (0,0250 x 100.000). Steigt der Euro entgegen Ihrer Erwartung auf 1,55 US-Dollar, erleiden Sie einen entsprechenden Verlust von 250 Pips ( = - 2.500 $).

Beispiel Devisenoption: Devisen-Call (Kaufoption)

Mit Devisenoptionen können Sie ebenfalls auf steigende und fallende Kurse setzen. Folgendes Beispiel bezieht sich auf einen Call:

Der Euro-Dollar notiert bei 1,5250. Sie sind positiv für den Euro im Verhältnis zur amerikanischen Leitwährung Dollar. Diese Erwartung setzen Sie mit einer Kaufoption (Call)auf den Euro um im Gegenwert von 100.000 Euro. Sie wählen einen am Geld liegenden Call mit einem Basispreis (Bezugskurs) von 1,5250 US-Dollar und einer Restlaufzeit von einem Monat. Die Bezeichnung „am Geld" (at-the-money) besagt, dass der Basispreis des Call und der aktuelle Kurs des Devisenpaares identisch sind.

Die Call-Option ermöglicht Ihnen zum Laufzeitende den Kauf der Währung, sofern diese über dem Basispreis notiert

Die erworbene Kaufoption beinhaltet für Sie das Recht, am Ende der Laufzeit 100.000 Euro zu 1,5250 US-Dollar zu erwerben. Dies werden Sie allerdings nur dann umsetzen, wenn der Euro über 1,5250 Euro notiert. Liegt die europäische Währung unterhalb des Basispreises von 1,5250 US-Dollar, verfällt die Call-Option wertlos.

Der Preis für den Devisen-Call (Optionspreis) beträgt 0,0200 US-Dollar (= 200 Pips). Bei einem Geschäfts-Gegenwert von 100.000 Euro beträgt die Optionsprämie für den Kauf der Call-Optionen also insgesamt 2.000 US-Dollar (100.000 * 0,0200). Das ist Ihr maximales Verlustpotenzial, falls bei Fälligkeit die Kaufoption wertlos sein sollte.

Die Margin dieser Transaktion beläuft sich auf 1.240 Euro. (Zur detaillierten Berechnung der Margin siehe Kapitel: Häufig gestellte Fragen - Wie funktioniert die Margin-Berechnung bei Devisenoptionen?)

Sonstige Gebühren fallen bei dem Kauf des Euro-Call nicht an, da sich das Gesamtvolumen oberhalb des Gebührengrenzwertes von 50.000 Euro befindet. Nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen die Gewinn- und Verlustrechnung der Kaufoption am Ende der Laufzeit in Abhängigkeit von der Kursentwicklung des Euro-Dollar:

Kauf Euro-Call

Kapitaleinsatz = 1.240 Euro

Kurs Euro-Dollar Innerer Wert Optionspreis Handelsergebnis in $ Handelsergebnis in € Rendite
1,5000 0 0,0200 - 2.000 $ - 1.333,33 € - 107,5 %
1,5100 0 0,0200 - 2.000 $ - 1.324,50 € - 106,8 %
1,5250 0 0,0200 - 2.000 $ - 1.311,48 € - 105,8 %
1,5300 0,005 0,0200 - 1.500 $ - 980,39 € - 79,1%
1,5400 0,015 0,0200 - 500 $ - 324,68 € - 26,2 %
1,5450 0,020 0,0200 0 0 0
1,5500 0,025 0,0200 + 500 $ + 322,58 € + 26,0 %
1,5600 0,035 0,0200 + 1.500 $ + 961,54 € + 77,5 %
1,5700 0,045 0,0200 + 2.500 $ + 1.592,36 € + 128,4 %
1,5800 0,055 0,0200 + 3.500 $ + 2.215,19 € + 178,5 %

Erläuterung

Beim Kauf eines Euro-Call profitieren Sie von einem Anstieg des Euro. Der Basispreis des Euro-Call liegt bei 1,5250 US-Dollar. Für die Kaufoption bezahlen Sie eine Optionsprämie in Höhe von 200 Pips (= 0,0200 US-Dollar). Der Eintritt in die Gewinnzone (Break-Even), bezogen auf das Laufzeitende, liegt bei 1,5450 US-Dollar (Basispreis + Optionsprämie = 1,5250 + 0,020 = 1,5450). Bei einem weiteren Anstieg des Euro ist Ihr Gewinnpotenzial nahezu unbegrenzt. Ihr Verlustpotenzial hingegen ist auf die Optionsprämie von 2.000 US-Dollar (0,0200 x 100.000) beschränkt.

Halten der Option bis zum Laufzeitende nicht erforderlich

Selbstverständlich müssen Sie Ihre erworbene Kaufoption nicht bis zum Verfallstermin behalten. Sie können bei positiver Kursentwicklung Ihren Call jederzeit während der Laufzeit veräußern. Der dann handelbare Optionspreis ist abhängig vom Devisenkurs, der aktuellen Volatilität, der Restlaufzeit sowie von der Zinsdifferenz zwischen Euro und US-Dollar.

 

Was sind Carry Trades

Eine Besonderheit im Devisenhandel sind sog. Carry Trades, bzw. Carry Trade Zinsen. Diese Zinsen erhalten Sie jeden Tag in Form von einer Einstiegskursanpassung auf Ihrem Konto gutgeschrieben. Carry Trade Zinsen entstehen, wenn in unterschiedlichen Währungsräumen unterschiedliche Zinsniveaus herrschen. So sind die Türkei, Australien oder Neuseeland Hochzinsregionen, die USA, die Schweiz, Kanada oder Japan inzwischen Niedrigzinsregionen. Handelt man nun AUDJPY long, dann kauft man AUD mit einem in JPY finanzierten Kredit. Man Zahlt dafür 0,5% Zinsen, für das AUD-Guthaben erhält man Zinsen von 4,5%. Die Differenz, in diesem Beispiel 4% ist der sog. Carry Trade.

 

Welche Orderzusätze gibt es für den Devisenhandel beim CFX Broker?

Orderzusätze oder Handelsoptionen sind Bezeichnungen, die eine Handelsorder genauer definieren und bestimmte Bedingungen stellen, unter denen diese Order ausgeführt werden soll. Im Devisenhandel sind folgende Orderzusätze möglich:


Limit-Order
Sie vergeben einen festen Preis (Limit) für den Kauf oder Verkauf Ihrer Devisen. Die Limit-Order ist ein Mindestpreis: Die Ausführung Ihres Auftrags erfolgt mindestens zu dem Limit oder besser.

Market-Order
Die Market-Order ist ein unlimitierter Kauf- oder Verkaufsauftrag. Die Ausführung erfolgt zum nächstmöglichen Kurs, d.h. billigst (bei Kauf) oder bestens (bei Verkauf).

Stop-Order
Eine Stop-Order wird erst dann aktiviert, wenn ein von Ihnen definierter Kurs (Stop-Marke) erreicht wird. Stop-Orders dienen sowohl dem Aufbau neuer als auch dem Risikomanagement bestehender Devisenpositionen.

Man unterscheidet Stop-Buy- und Stop-Sell-Orders:

Stop-Buy-Order

Bei Erreichen oder Überschreiten des von Ihnen gesetzten Stop-Buy-Kurses wird der Kaufauftrag ausgeführt.

Beispiel:
Der Euro-Dollar notiert aktuell bei 1,4925. Bei Überschreiten der psychologischen Marke von 1,5000 sehen Sie weiteres Kurspotenzial für den Euro. Sollte diese Marke nicht erreicht werden, trauen Sie dem Euro keine weitere positive Entwicklung zu.
Zur Umsetzung Ihrer Erwartung platzieren Sie eine Stop-Buy-Order mit dem Stop-Kurs von 1,50. Erst bei Erreichen oder Überschreiten des Kurses von 1,50 wird Ihr Kaufauftrag ausgeführt. Erreicht der Euro-Dollar den Kurs von 1,50 für die Dauer Ihres Auftrages nicht, haben Sie keine Euro gekauft.

Stop-Sell-Order

Bei Erreichen oder Unterschreiten des von Ihnen gesetzten Stop-Sell-Kurses wird der Verkaufsauftrag ausgeführt.

Beispiel: USD-JPY
Sie sind Besitzer von 100.000 US-Dollar bei einem Einstand von 102,5 japanischen Yen (JPY) je Dollar, insgesamt somit 10.250.000 Mio. JPY. Mittlerweise ist Ihre Spekulation aufgegangen und der US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen weiter gestiegen (auf 104). Sie sind vom Kurspotenzial der amerikanischen Leitwährung in Bezug zum Yen so lange überzeugt, wie der Devisenkurs oberhalb der wichtigen Chartmarke von 100 notiert.
Da Sie die nächste Woche beruflich unterwegs sind und das Risiko eines starken Dollarkursverfalls vermeiden wollen, platzieren Sie bei CFX Broker eine Stop-Sell-Order bei 100,00 Yen für Ihre Dollar-Position. Das hat zur Folge, dass bei Erreichen oder Unterschreiten dieser Marke Ihre 100.000 Dollar bestens verkauft werden. Sollte während Ihrer Dienstreise die Marke von 100 nicht erreicht bzw. unterschritten werden, bleiben Sie weiter in 100.000 US-Dollar investiert.

Was bedeutet OTC-Handel?

OTC ist die Abkürzung der englischen Bezeichnung „Over the Counter" und heißt übersetzt „über den Tresen". Dies bedeutet jedoch nicht, dass Sie im OTC-Handel „über den Tresen" gezogen werden, sondern besagt vielmehr, dass es sich hierbei um außerbörsliche Abschlüsse handelt. OTC-Geschäfte sind Transaktionen, die nicht über eine Börse abgewickelt werden, sondern im Direktgeschäft mit CFX Broker.
Der Unterschied zum Börsenhandel besteht darin, dass im OTC-Handel wir Ihr Handelspartner sind, während an einer Börse eine Vielzahl von Teilnehmern für Liquidität sorgt. Im OTC-Handel sind Sie und Ihr Broker faktisch unter sich. Dementsprechend sind Sie auf eine faire Preisstellung (Geld-Brief-Spanne) angewiesen. Dies ist bei CFX Broker zu jeder Marktphase gewährleistet. Hier können Sie sicher sein, dass Sie nicht „über den Tresen gezogen" werden.

Welche Risiken beinhaltet der Handel mit Devisen?

1. Devisenhandel
Der Devisenhandel wird über Margins (Sicherheitsleistungen) abgewickelt. Der Verlust beim Handel mit Devisen kann die ursprünglich geforderte Margin erheblich überschreiten. Bei verlustträchtigen Positionen werden Sie aufgefordert, Geld nachzuschießen.

Theoretisch kann eine gekaufte Währung nahezu ihren gesamten Wert verlieren. Das ist denkbar, wenn eine Volkswirtschaft in eine existenzbedrohende Wirtschaftskrise gerät. In der Vergangenheit ist dies vereinzelt geschehen (Argentinien, Brasilien, Thailand, Russland). Diese Beispiele stellen jedoch im historischen Vergleich die absoluten Ausnahmen dar. Langfristig gesehen bergen Devisen nicht das Risiko eines totalen Wertverlustes, ihre Wertentwicklung ist in erster Linie abhängig von der wirtschaftlichen Lage und dem Zinsniveau der jeweiligen Länder.

2. Devisenoptionen
Devisenoptionen verkörpern ein völlig anderes Risikoprofil im Vergleich zum Devisenhandel. Dabei ist zwischen dem Kauf und dem Verkauf von Devisenoptionen zu unterscheiden:

2.1. Kauf von Devisenoptionen
Als Käufer einer Option besitzen Sie das Recht, eine bestimmte Währung (Basiswert) zu beziehen (Kaufoption, Call) oder zu veräußern (Verkaufsoption, Put). Für dieses Recht bezahlen Sie eine Optionsprämie. Notiert der Devisenkurs am Ende der Laufzeit unterhalb des Basispreises beim Call bzw. oberhalb des Basispreises beim Put, so verfällt Ihre Option wertlos. Sie erleiden zwar einen Verlust in Höhe der Optionsprämie, allerdings ist Ihr Verlust begrenzt, da die Optionsprämie nur einen geringen Prozentsatz des Geschäftsvolumens ausmacht.

2.2. Verkauf von Devisenoptionen
Als Verkäufer von Optionen haben Sie theoretisch ein unbegrenztes Verlustpotenzial. Ihr Gewinn ist auf die Einnahme der Optionsprämie beschränkt. Beim Verkauf von Optionen profitieren Sie von einer Seitwärtsbewegung des Währungspaares und damit vom Rückgang der Volatilität. Bei einer ungünstigen Kursentwicklung und einem Anstieg der Volatilität ist Ihr Verlustrisiko jedoch nahezu unbegrenzt.


Oft wird der Verkauf von Optionen mit einem Devisengeschäft kombiniert. Beispielsweise kaufen Sie US-Dollar und verkaufen gleichzeitig einen Call (Kaufoption) auf diese Position. In diesem Fall spricht man von einem gedeckten Verkauf eines Call. Steigt der Preis des Dollar an, verlieren Sie zwar auf den verkauften Call, können dies jedoch durch den Dollar-Bestand kompensieren.

Achtung: Der ungedeckte Verkauf von Option ist höchst riskant!
Der ungedeckte Verkauf von Optionen gehört zu den riskantesten Handelsstrategien in der Finanzwelt. Ihr Verlust ist nahezu unbegrenzt, während der Gewinn auf die Optionsprämie beschränkt ist. Man spricht aus diesem Grund auch von einem asymmetrischen Risikoprofil. Der ungedeckte Verkauf von Optionen sollte nur von äußerst erfahrenen Händlern als Strategie angewandt werden.

3. Devisentermingeschäfte (Forwards)
Das Risikoprofil von Devisen-Forwards ist analog dem klassischen Devisenhandel.

Wie kann ich Verluste im Devisenhandel begrenzen?

Eine sinnvolle Verlustbegrenzung im Devisenhandel ist das Setzen einer Stop-Order(Stop-Loss). Der Stop-Kurs ist die Marke, bei der die Begrenzung einer entstandenen Verlustposition sinnvoll erscheint. Bei Erreichen dieser Marke wird Ihre Stop-Order zum nächstmöglichen Kurs (Market) ausgeführt, womit Sie weitere Verluste auf Ihre Devisenposition vermeiden.

Auch bei Devisen sind Stop-Loss-Marken hilfreiche Risikobegrenzer

Schon beim Eingehen einer Position sollten Sie eine Stop-Loss-Marke setzen, bei deren Erreichen Sie eine mögliche Verlustposition glattstellen. Das sollten Sie konsequent beachten, um Verluste in einem für Sie erträglichen Rahmen zu halten. Es gilt die Handelsweisheit: Gewinne laufen lassen, Verluste kappen (begrenzen).

Beispiel:
Sie haben vor einer Woche 100.000 Euro zu einem Einstandskurs von 1,5400 US-Dollar (entspricht einem Gegenwert von 154.000 US-Dollar) erworben. Die Margin und damit Ihr Kapitaleinsatz für diese Position beträgt 1 % des Geschäftsvolumens, d.h. 1.540 US-Dollar.
Ihre Erwartung auf steigende Kurse erfüllt sich leider nicht, und der Kurs fällt zunächst auf 1,5350 US-Dollar. Sie möchten jedoch nicht mehr als 1.000 US-Dollar auf diese Position verlieren. Folgerichtig platzieren Sie eine Stop-Sell-Order bei 1,5300 Euro für Ihr Dollar-Investment. Dies hat zur Folge, dass bei Erreichen oder Unterschreiten dieser Marke Ihre Euro zu diesem Preis verkauft werden und Sie noch 153.000 US-Dollar Gegenwert erzielen. Ihr Verlust in diesem Beispiel ist damit auf 1.000 US-Dollar begrenzt (154.000 $ - 153.000 $ = 1.000 $), was 653,59 € (1.000 $ : 1,53 = 653,59 €) entspricht.

Wie bildet sich ein Devisenkurs?

Der Kurs eines Währungspaares hängt in erster Linie von der wirtschaftlichen Stabilität und der Zinsdifferenz beider Währungsländer ab. Allerdings existiert keine mathematische Formel, die den „fairen" Preis einer Devise berechnet.

Der Devisenkurs bildet sich durch Angebot und Nachfrage der Marktteilnehmer sowie durch ihre Erwartungen hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung des Währungspaares.

Der Devisenmarkt ist der effizienteste Handelsplatz der Welt

Aufgrund des hohen Bedarfs an Währungstransaktionen und der damit verbundenen Liquidität ist der Devisenmarkt der effizienteste Handelsplatz der Welt. Der „faire" Devisenkurs ist ein Abbild der gehandelten Preise.

Was geschieht mit offenen Devisenpositionen?

Bei Devisenpositionen, die Sie über Nacht halten, wird ein sogenanntes Roll-Over-Verfahrendurchgeführt. Offene Devisenpositionen, die bis Handelsende (17.00 Uhr New York Ortszeit) nicht geschlossen sind, werden auf den nächsten Valutatag (Wertstellungstag) übertragen (englisch: roll over).


Dabei werden diese offenen Währungspositionen mit einem von CFX Broker berechneten Swap-Satz belastet bzw. gutgeschrieben.

Unrealisierte Gewinne oder Verluste der im Roll-Over-Verfahren „gerollten" Devisenpositionen erfahren ebenfalls eine entsprechende Belastung bzw. Gutschrift.

Wie berechnet sich der Wert einer Devisenoption?

Im Gegensatz zum Devisenkurs folgt der Preis bzw. Wert von Devisenoptionen einem festen mathematischen Zusammenhang (Optionspreisformel).


Zunächst setzt sich jede Option aus dem inneren Wert und dem Zeitwert (Prämie, Aufgeld) zusammen. Der innere Wert beschreibt die Differenz zwischen dem aktuellen Devisenkurs (Basiswert) und dem Bezugspreis (Basispreis) der Option.

Beispiel: Devisen-Call
Devisenkurs Euro-Dollar = 1,5250, Basispreis Kaufoption = 1,5000, Innerer Wert Kaufoption = 0,0250 (1,5250 - 1,5000) = 250 Pips

Beispiel: Devisen-Put
Devisenkurs Euro-Dollar = 1,5250, Basispreis Verkaufsoption = 1,5400, Innerer Wert Kaufoption = 0,0150 (1,5400 - 1,5250) = 150 Pips

Neben dem inneren Wert besitzt jede Option noch einen Zeitwert (Aufgeld). Die Höhe des Aufgeldes ist eine Funktion der Restlaufzeit, der Volatilität (Schwankungsintensität) des Basispreises und der Zinsdifferenz beider Währungen.

Dabei gelten folgende Zusammenhänge für Kauf- (Calls) und Verkaufsoptionen (Puts):

Einflussfaktor Wert Devisen-Call Wert Devisen-Put
je höher die Volatilität steigt steigt
je länger die Restlaufzeit steigt steigt
je größer die Zinsdifferenz steigt sinkt

Wichtige Größen im Zusammenhang mit der Preisbildung von Devisenoptionen sind folgende Kennziffern:

Delta einer Option
Das Delta einer Option gibt die Wertveränderung einer Option an, wenn sich der Basiswert (Devisenkurs) um eine Einheit bewegt. Das Delta von Call-Optionen hat einen Wertebereich von 0 bis + 1. Das positive Delta besagt, dass eine Devisen-Kaufoption an Wert gewinnt, wenn der Basiswert (Devisenkurs) ansteigt.

Das Delta von Put-Optionen hat eine Bandbreite von - 1 bis 0. Das negative Vorzeichen beim Delta erklärt die Tatsache, dass der Wert von Verkaufsoptionen fällt, wenn der Devisenkurs ansteigt.

Vega einer Option
Das Vega beschreibt die Wertveränderung einer Option bei einem Anstieg der Volatilität des Basiswertes um einen Prozentpunkt (z.B. von 11 % auf 12 %).
Beide Risikoparameter haben entscheidenden Einfluss auf die Margin-Berechnung Ihrer offenen Devisenoptionen.

Was ist am Verfallstag bei Devisenoptionen zu beachten?

Am Verfallstag endet der Handel in Devisenoptionen um 10.00 Uhr New York Ortszeit. Für Optionen, die im Geld notieren und damit einen inneren Wert besitzen, gibt es eine automatische Ausübung.


Dies bedeutet, dass Ihre Option automatisch zum Schlusskurs (Settlementpreis) abgerechnet und der innere Wert der Option gutgeschrieben wird. Als Anleger müssen Sie somit nicht gesondert auf den Verfallstermin achten, diesen Service übernehmen wir für Sie.

Wie setzt sich die Margin beim Devisenhandel zusammen?

Der Handel in Devisen und Devisen-Forwards basiert auf dem Margin-Verfahren. Beim Kauf von Devisen müssen Sie nicht den vollständigen Gegenwert in bar leisten, sondern lediglich eine geringe Sicherheitsleistung (Margin).


Mit den ersten 25.000 $ Ihrer Sicherheitsleistung erzielen Sie einen Hebel von 100, d.h. mit 25.000 $ Margin können Sie Devisenpositionen in Höhe von 2,5 Mio. $ bewegen. Das entspricht einem Margin-Satz von lediglich 1 %. Sicherheiten, die den Betrag von 25.000 $ übersteigen, werden mit einem Hebel von 50 versehen, hier beträgt der Margin-Satz dann 2 %.


Wie funktioniert die Margin-Berechnung bei Devisenoptionen?
Die Sicherheitsanforderung (Margin) bei Devisenoptionen kennt zwei optionstypische Komponenten:

1. Delta-Margin
Die Delta-Margin berücksichtigt die Veränderung des Devisenkurses und dessen Auswirkung auf den Wert der Option. Das Delta einer Option gibt die Veränderung des Optionswertes an, wenn sich der Basiswert (Devisenkurs) um eine Einheit bewegt.


Das Delta von Call-Optionen hat einen Wertebereich von 0 bis + 1. Das positive Delta beschreibt die Tatsache, dass eine Kaufoption an Wert gewinnt, wenn der Basiswert ansteigt. Kaufoptionen, die weit im Geld notieren, besitzen ein Delta von nahe 1 (in the money). Die Bezeichnung „im Geld" besagt, dass der aktuelle Kurs des Devisenpaares oberhalb des Basispreises der Option liegt. Calls, die aus dem Geld notieren (out of the money), weisen ein Delta nahe 0 auf. Kaufoptionen, deren Basispreis nah am aktuellen Devisenkurses liegt, besitzen ein Delta von 0,5 (at the money).


Das Delta von Verkaufsoptionen hat eine Bandbreite von - 1 bis 0. Das negative Vorzeichen beim Delta erklärt, dass der Wert von Verkaufsoptionen bei einem Anstieg des Basiswertes fällt. Verkaufsoptionen, die tief im Geld notieren, besitzen ein Delta von nahe - 1. Puts, die aus dem Geld liegen, weisen ein Delta von nahe 0 auf. Am Geld liegende Verkaufsoptionen besitzen ein Delta von - 0,5.


Die Delta-Margin berechnet sich wie folgt:

Delta-Margin = Gesamtvolumen x Delta der Option x Margin-Satz

Beispiel:
Der Euro-Dollar notiert aktuell bei 1,5250. Sie kaufen einen Call auf den Euro mit Basispreis 1,5250 US-Dollar für einen Gesamtwert von 100.000 Euro. Die Option befindet sich somit am Geld (at the money), d.h., der Basispreis der Option notiert beim aktuellen Wert des Euro-Dollar von 1,5250. Der Margin-Satz beträgt zurzeit 2 %. Somit errechnet sich die Delta-Margin wie folgt:


Gesamtvolumen x Delta x Margin-Satz

= 100.000 € x 0,5 x 2 % = 1.000 €

Die Delta-Margin des Call beträgt in diesem Beispiel 1.000 Euro.

2. Vega-Margin
Die Vega-Margin berücksichtigt den Einfluss der Volatilität (Schwankungsintensität) des Devisenkurses auf den Wert einer Option. Das Vega beschreibt die Wertveränderung einer Option bei Anstieg der Volatilität um 1 Prozentpunkt (z.B. von 11 % auf 12 %). Sowohl Kauf- als auch Verkaufsoptionen gewinnen beim Anstieg der Volatilität an Wert. Das erklärt sich dadurch, dass bei erhöhter Kursschwankung des Basiswertes Optionen eine größere Chance besitzen, ins Geld zu laufen und damit profitabel zu werden. Die Vega-Margin berechnet sich wie folgt:


Gesamtvolumen x Vega x Volatilität des Basiswertes x Margin-Satz

Beispiel:
Der Euro-Dollar notiert aktuell bei 1,5250. Sie kaufen einen Call auf den Euro mit Basispreis 1,5250 US-Dollar für ein Gesamtvolumen von 100.000 Euro. Das Vega dieser Option beträgt 0,1, die Volatilität vom Euro-Dollar notiert bei 12 %. Der Margin-Faktor beträgt in diesem Beispiel 20 %. Die Vega-Margin berechnet sich wie folgt:

Gesamtvolumen x Vega x Volatilität des Basiswertes x Margin-Satz

= 100.000 € x 0,1 x 12 % x 20 % = 240 €

Die Vega-Margin beträgt somit 240 Euro.

Insgesamt wird damit für den Kauf des Euro-Dollar-Call mit Basispreis 1,5250 eine Margin in Höhe von 1.240 Euro fällig. Die aktuellen Margin-Sätze für die Delta- und Vega-Margin finden Sie auf den Handelsseiten des CFX Brokers.

Welche Kosten und Gebühren fallen beim Devisenhandel an?

Geld- und Briefkurs (Spread)
Aufgrund der hohen Liquidität beim Devisenhandel sind Geld-Brief-Spannen in der Regel sehr eng, meist auf die vierte Nachkommastelle („Pip") gestellt. Für jedes Währungspaar gibt es vordefinierte Zielspreads (Spanne zwischen Geld- und Briefkurs). Die Höhe der Geld-Brief-Spanne ist abhängig von der Liquidität und der Volatilität (Schwankungsintensität) des Währungspaares. Beispielsweise beträgt diese für den Euro-US-Dollar lediglich 2 Pips (d.h. 0,0002). Ein möglicher Geld-Brief-Kurs auf dem Handelsschirm wäre somit: 1,5236 (Geldkurs) zu 1,5238 (Briefkurs). Das bedeutet, dass Sie einen Betrag in Euro zu 1,5238 Dollar kaufen und zu 1,5236 Dollar verkaufen könnten.


Für „exotischere" Währungen und die damit verbundene geringere Liquidität ist der Geld-Brief-Spread größer, z.B. für den Euro-MXN (Mexikanischer Peso) beträgt die Spanne zurzeit 6 Pips (0,0006). Der CFX Broker gewährleistet, dass Sie im OTC-Handel (außerbörslicher Handel) jederzeit faire Spreads vorfinden.

Transaktionskosten
Bei allen Produkten des Devisenhandels (Devisen, Devisenoptionen und Devisen-Forwards) fallen ab einem Mindest-Gegenwert (Gebührengrenzwert) keine zusätzlichen Transaktionskosten an. Die Gebühren sind faktisch in der Geld-Brief-Spanne eingepreist. Unterhalb des Gebührengrenzwertes wird eine fixe Bearbeitungsgebühr von 10 US-Dollar erhoben.


Die Gebührengrenzwerte für die verschiedenen Währungspaare sind unterschiedlich. Für den Euro-Dollar beträgt dieser Wert beispielsweise 50.000 Euro.

Finanzierungskosten
Devisenpositionen, die nach Handelsschluss (17.00 Uhr New York Ortszeit) offen sind, werden im so genannten Roll-Over-Verfahren auf den nächsten Valutatag (Wertstellungstag) „gerollt". Dabei werden diese offenen Währungspositionen mit einem vom CFX Brokerberechneten Finanzierungs-Satz (Swap-Satz) belastet bzw. gutgeschrieben. Für unrealisierte Gewinne oder Verluste der im Roll-Over-Verfahren übertragenen Devisenpositionen erhalten Sie ebenfalls eine entsprechende Belastung bzw. Gutschrift.

Pip, Mini-Pip, Micro-Pip?

In der Regel werden Devisenkurse mit vier Nachkommastellen angezeigt – Ausnahme: Japanischer Yen, der mit zwei Nachkommastellen auskommt. Die letzte Stelle hinter dem Komma wird Pip genannt. Ein Pip entspricht daher im Währungspaar EUR/USD 0,0001. Steigt der Euro beispielsweise von 1,4000 auf 1,4022, dann steigt er um 22 Pips.


Der CFX Broker zeigt zusätzlich eine weitere Nachkommastelle an. Durch diese Erweiterung können noch engere Spreads, die Differenz zwischen Bid- und Ask-Kurs, angeboten werden. Dieser Bruchteil eines Pips wird auch Mini- oder Micro-Pip genannt.

 

 

Als vertraglich gebundener Vermittler gemäß § 3 Abs. 2 WpIG für Rechnung und unter der Haftung der DonauCapital Wertpapier GmbH, Passauer Str. 5, 94161 Ruderting (kurz: DonauCapital), bietet die CFX Broker GmbH die Anlagevermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 3 WpIG) von Finanzinstrumenten im Sinne des § 2 (statt bisher § 3) Abs. 5 WpIG sowie die Vermittlung von Konten an.

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CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Ein sehr hoher Prozentsatz der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit den Anbietern/Banken/Brokerpartnern, zu denen wir Konten vermitteln (den genauen Prozentsatz erfahren Sie beim kontoführenden Institut). Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

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